Bienen im Hochsommer unterstützen: 3 einfache Tipps für deinen Garten



Während wir Menschen den Hochsommer genießen, arbeiten Bienen auf Hochtouren. Gleichzeitig wird es für sie zunehmend schwieriger: Blühpflanzen vertrocknen in der Hitze, Wasserstellen verschwinden, und viele Gärten bieten im Hochsommer kaum noch Nahrung. Dabei braucht eine einzige Biene täglich mehrere Ausflüge, um genug Nektar zu sammeln.

Die gute Nachricht: Ein paar kleine Veränderungen in deinem Garten reichen aus, um einen echten Unterschied zu machen.

1. Trinkwasser bereitstellen

Bienen brauchen im Sommer viel Wasser: zum Trinken, aber auch zum Kühlen des Bienenstocks. Eine flache Schale mit frischem Wasser und ein paar Steinen oder Korkstücken als Landeplatz reicht völlig aus. Wichtig: Das Wasser regelmäßig wechseln, damit es nicht zum Brutplatz für Mücken wird.

2. Blühpflanzen stehen lassen

Lavendel, Phacelia und Sonnenhut blühen noch im Hochsommer und sind echte Bienenmagnete. Wer einen Balkon oder Garten hat, tut Bienen schon mit ein paar Töpfen einen großen Gefallen. Auch heimische Wildblumen — einfach als Saatmischung erhältlich — helfen enorm und sehen dabei noch schön aus.

3. Mähpause einlegen

Klingt simpel, wirkt aber: Wer den Rasen im Juli ein oder zwei Wochen stehen lässt, schenkt Bienen und Hummeln wertvolle Nahrungsquellen. Klee, Gänseblümchen und Wegerich blühen schnell nach — und viele dieser „Unkräuter" gehören zu den beliebtesten Trachtpflanzen überhaupt.

Kleine Gesten, große Wirkung

Als Imkerei erleben wir jedes Jahr, wie sehr sich das Umfeld auf unsere Völker auswirkt. Gärten, die Bienen willkommen heißen, machen einen spürbaren Unterschied für die Tiere, aber auch für die Ernte. Unser Sommerhonig entsteht genau in dieser Jahreszeit, aus dem Nektar der Sommerblüten rund um den Ortenaukreis.

Wer also ein Glas Sommerhonig kauft, unterstützt nicht nur unsere Familienimkerei, sondern auch die Bienen, die ihn gemacht haben. 💛

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